Köln - Die Deutschordenskommende St. Katharina

Noch vor 1218 erhielt der Deutsche Orden das in Köln gelegene Katharinenhospital, an welchem seit 1218 auch eine Kommende belegt ist. Alllgemein als St. Katharina bezeichnet, unterstanden ihr die Pfarrei und die Reichsherrschaft Elsen. Die Kommende lag an der Severinstraße und in unmittelbarer Nachbarschaft zur Kommende Jungenbiesen, die zur Ballei Aldenbiesen gehörte. Zählte sie 1420 vier Ritter- und drei Priesterbrüder, so sank die Zahl der Konventsmitglieder bis 1451 auf einen Ritterbruder und vier Priesterbrüder. 1531 waren es dann nur noch zwei Ritter- und Priesterbrüder. Um 1600 verlegte der Landkomtur seinen Sitz von Koblenz nach St. Katharina in Köln. Als die Kommende 1798 säkularisiert wurde, verzeichnete man unter anderem den Besitz von 20 Häusern, 21 Höfen, 2.119,2 ha Land, 121,5 ha Wald, 5,1 ha Weingärten, 1,9 ha Wiesen und eine Mühle. Hierzu kamen noch zehn weitere Güter und Herrensitze mit 382,5 ha Wald und weiteren 25 ha Land.

(Autor: P. Damian Hungs OT)

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