Cristóbal López Romero SVD - Der Kardinal aus Marokko

Am 1. September 2019 hat Papst Franziskus seine Liste neuer Kardinäle verkündet. Einen empfinde ich hierbei als besonders interessant - Cristóbal López Romero SVD.

1952 in Spanien geboren, besuchte Cristóbal López Romero das Gymnasium der Salesianer und trat anschließend auch in die Ordensgemeinschaft ein, welche ihn geprägt hatte. Von 1973 bis 1979 Theologie und Philosophie in Barcelona studierend, legte er bereits 1974 die Ewige Profess ab. 1979 zum Priester geweiht, erwarb er 1982 an der Universität Barcelona ein Lizenziat in Informationswissenschaften.

Seit 1979 Seelsorger in Barcelona, ging er 1984 nach Paraguay, wo er am Kolleg seines Ordens in Asuncion tätig wurde. Von 1986 bis 1992 Delegat für Jugendpastoral, war er 1991/92 Direktor der dortigen Zeitschrift der Salesianer und wurde 1992 Pfarrer in Acuncion. Von 1994 bis 2000 Provinzial der Ordensprovinz Paraguay, war er anschließend Direktor und Lehrer am Kolleg der Salesianer in Asuncion. Seit 2003 Direktor des Ausbildungszentrums der Salesianer in Marokko, wurde er 2011 Provinzial der Ordensprovinz Bolivien und 2014 Provinzial in Spanien.

Am 29. Dezember 2017 ernannte ihn Papst Franziskus zum Erzbischof von Rabat in Marokko. Das Bistum hat eine Fläche von 400.000 Km², zählt 25 Pfarreien und 21.000 Katholiken, was 0,1 % der Bevölkerung ausmacht.

(Autor: P. Damian Hungs OT)

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